Februar bis April 2026

Qualitätsmanagement: Approval Checkliste Feature

Aus einem Formular zur Qualitätssicherung wurde ein Feature, in dem Package Manager und Qualitätsmanager ein fertiges Artwork prüfen und freigeben können. 

Methoden & Leistungen
Analyse | Konzept-Entwicklung | User Flows | User-Research | User Interviews | User Journey | Wireframing | Prototyp-/Klick-Dummy | UX-/UI-Design

Von einer Formular-Lösung zum durchdachten Feature

In einem Prüfungsprozess müssen fertige Packaging-Artworks von verschiedenen Nutzern geprüft und freigegeben werden.

Dafür wurde in einem Qualitätsmanagement-System vor einigen Jahren ein Ablaufprozess mit Texten und Formularen gebaut. Der Prüfprozess war damit nicht als eigenes Feature abgebildet, sondern lief über einzelne Formular-Schritte.

Im Rahmen eines Relaunches sollte der Prozess überarbeitet und ein neues Feature dazu entwickelt werden.

Entwicklungs-Prozess

1. Kick-Off Workshop

In einem Kick-Off habe ich zusammen mit dem Produkt-Team die Anforderungen und Ziele für das neue Feature geklärt.

Dabei haben wir uns angesehen, wie der Qualitätsprozess aktuell abläuft, welche Schritte wichtig sind und welche Ideen es für das neue Feature gibt.

Im Prüfungsprozess gab es zwei Parteien:

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einen Package Manager, der das Artwork auf Basis einer Checkliste erstellt und diese abhakt

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einen Qualitätsmanager, der das Artwork auf Basis der Checkliste prüft und freigibt oder ablehnt

Ziel des Features war es, Fehler in Artworks zu vermeiden, schnell zu finden und zu korrigieren.

2. Analyse

Nach dem Workshop habe ich mir die Abläufe und den Prozess genauer angesehen und ihn Schritt für Schritt abgebildet. Dabei sind viele Fragen und Annahmen über die Nutzung und die Arbeitsabläufe der Nutzer entstanden, die erst geklärt werden mussten.

3. Nutzer-Interviews

Um die Annahmen und offenen Fragen über den Prozess und die Funktionen zu klären, habe ich 6 Interviews mit Nutzern und Prozess-Verantwortlichen geführt. Ich wollte genau verstehen, wie das Qualitätsmanagement und die anderen Prozesse zusammenhängen, welche Schritte die Nutzer gehen müssen und welche Use-Cases und Probleme immer wieder vorkommen.

4. Konkurrenz-Analyse

Für visuelle und konzeptionelle Ideen habe ich mir ähnliche Tools und Lösungen angesehen. Dabei habe ich nicht nur Konkurrenz-Systeme analysiert, sondern auch Funktionen aus anderen Bereichen, die einen ähnlichen Zweck erfüllen.

5. Requirements und User-Flows

Auf Basis der gesammelten Informationen konnte ich die Anforderungen genauer definieren und konkrete Handlungsabläufe für die neue Funktion aufbauen.

6. Layout Entwicklung

Für weitere Tests und Präsentationen habe ich in Figma Layouts gebaut und einen Prototyp entwickelt. So konnte ich sichergehen, dass die Idee und das Konzept funktionieren und ich nichts vergessen habe.

Mit dem Team habe ich das Konzept abgestimmt und nach dem Feedback immer wieder optimiert.

7. Nutzer-Tests

Den finalen Prototyp habe ich mit 6 weiteren Nutzern getestet, die mir weiteres Feedback geben und wichtige Anforderungen nennen konnten.

8. Optimierung und Finalisierung

Die wichtigsten Anforderungen und Ideen aus den Tests habe ich erneut in das Konzept eingebunden.

Entstanden ist ein neues Feature, mit dem die einzelnen Nutzer-Parteien ein Artwork schnell prüfen, abstimmen und korrigieren können.

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Die Ergebnisse

Innerhalb von wenigen Monaten wurde aus einem generischen und manuellen Prozess ein digitales Feature, mit dem Nutzer Artworks schnell und sicher prüfen, abstimmen und freigeben können.